 Liebe GRÜNE Am 22. Januar 2025 trafen sich die Mitglieder der GRÜNEN Freiburg zur Generalversammlung, bei der Wechsel des Präsidiums im Mittelpunkt stand. Mit Applaus wurden Pascal Känzig und Leo Sapia als neues Co-Präsidium gewählt: Pascal Känzig und Leo Sapia: Ein starkes Team für die GRÜNE Zukunft Pascal Känzig, Pfarrer und Mitglied des Generalrats der Gemeinde Murten, brachte seine klare Motivation auf den Punkt: «Es ist meine Verantwortung, mich für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Diese Werte geben mir Kraft und treiben mich an». Pascal Känzig übernimmt das Co-Präsidium zusammen mit Leo Sapia, Biologe und Mitglied des Agglomerationsrates. Er will sich seinerseits dafür stark machen, die lokale Natur zu schützen und mehr Gleichberechtigung in allen Bereichen der Gesellschaft zu fördern. Für beide ist es entscheidend, die GRÜNEN Freiburg weiterzuentwickeln und die Mitglieder aktiv in den Prozess einzubinden. Ihr Ziel ist es, die lokalen Strukturen zu stärken, die Sichtbarkeit der GRÜNEN zu erhöhen und auch die kleinen Erfolge zu feiern. Mit ihrer Vision und ihrem Engagement möchten sie die Partei noch näher an die Menschen bringen und die grüne Sache auf allen Ebenen vorantreiben. Abschied von Bettina Beer – Danke für den unermüdlichen Einsatz Das neue CO-Präsidium löst die langjährige Präsidentin Bettina Beer ab, die die GRÜNEN Freiburg in den letzten vier Jahren mit Leidenschaft und Hingabe geführt hat. Unter ihrer Leitung haben die GRÜNEN im Kanton sowie innerhalb der GRÜNEN Schweiz einen bedeutenden Stellenwert erlangt. Gerhard Andrey, grüner Nationalrat, und Julien Vuilleumier, Grossrat und ehemaliger Co-Präsident, würdigten ihren unermüdlichen Einsatz und die Stabilität, die sie auch in turbulenten Zeiten bewahrt hat. Die GRÜNEN Freiburg danken Bettina Beer herzlich für ihren herausragenden Beitrag und ihren unerschütterlichen Einsatz! Aline Trede zur Umweltverantwortungsinitiative: «Jetzt geben wir Vollgas!» Ein weiteres Highlight der Versammlung war der Beitrag von Aline Trede, Nationalrätin und Fraktionschefin der GRÜNEN im Bundeshaus, zur Umweltverantwortungsinitiative. Mit ihrer kämpferischen Haltung machte sie deutlich: «Wenn wir gewinnen, dann gewinnen wir!» Denn jede Initiative habe immer einen Einfluss – so auch die Umweltverantwortungsinitiative. Ganz viele wichtige Debatten in den Medien und bei Versammlungen sind nur dank dem Einsatz der Jungen Grünen möglich geworden. Diese Diskussionen führen zu Veränderungen, welche der Natur und den Menschen zugutekommen. Aline erklärte, dass bei einer Annahme der Initiative am 9. Februar die planetaren Grenzen in den Gesetzen verankert werden. Das CO2-Gesetz müsste verschärft und mit höheren Lenkungsabgaben versehen werden. Zudem müssten Negativemissionen gefördert und der Aktionsplan Biodiversität sofort umgesetzt werden. Auch die Finanzflüsse müssten nachhaltig gestaltet werden, um die notwendigen Massnahmen langfristig zu sichern. Helft mit, weiter für die Umweltverantwortungsinitiative zu mobilisieren! Jede Stimme zählt! Beispielsweise bei Flyer-Verteilaktionen in den nächsten Tagen: Freitag, 31. Januar, abends, Bulle Samstag, 1. Februar 10 Uhr, auf dem Markt in Freiburg Ja-Parole für das Lagerzentrum für Freiburger Kulturgüter (SIC) An der Versammlung verabschiedeten die Mitglieder zudem einstimmig die Ja-Parole zur Abstimmung über das Lagerzentrum für Freiburger Kulturgüter (französisch abgekürzt SIC = centre de Stockage Interinstitutionnel Cantonal). Das zentrale Lager wäre ein wichtiger Schritt, um das kulturelle Erbe des Kantons für künftige Generationen sicher zu bewahren. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die an der Versammlung teilgenommen haben. Gemeinsam mit dem neuen Präsidium und der Unterstützung aller Mitglieder blicken wir voller Elan auf die kommende Zeit.  Delegiertenversammlung der GRÜNEN Schweiz Am 25. Januar 2025 trafen sich die Delegierten der GRÜNEN Schweiz in Peseux (NE) zur Delegiertenversammlung. Ein zentrales Thema war die Unterstützung der GRÜNEN für die Familienzeit-Initiative, die mit einer Mehrheit von 108 zu 5 Stimmen bei 8 Enthaltungen angenommen wurde. Die Initiative fordert, dass beide Elternteile nach der Geburt eines Kindes jeweils 18 Wochen Elternurlaub erhalten, was eine gerechte Aufteilung der Verantwortung zwischen den Eltern fördern würde. Die Unterschriftensammlung startet am 2. April. Lisa Mazzone, Präsidentin der GRÜNEN, betonte, dass das aktuelle Modell des Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaubs völlig unzureichend sei und dass die Schweiz dringend eine moderne Familienpolitik brauche. Sie hob hervor, dass ein paritätischer Elternurlaub auch die Rückkehr von Müttern in den Beruf fördern würde. Während grössere Firmen oftmals bereits Regelungen über dem gesetzlichen Minimum anbieten, könnten sich dies dank der Initiative auch KMUs leisten. Durch die Initiative würden also nicht nur die Familien und die Gleichberechtigung gestärkt, sondern auch die kleinen und mittleren Unternehmen gewinnen. In ihrer Rede kritisierte Mazzone auch scharf die Klimapolitik der Schweiz, die sie als "katastrophal" bezeichnete, und warnte vor den weitreichenden Folgen des aktuellen politischen Kurses. Sie machte deutlich, dass sich die GRÜNEN für die Zukunft einsetzen und bei Bedarf durch Referenden gegen die Ignoranz der Bundespolitik kämpfen werden. Neben der Familienzeit-Initiative wurde auch eine Resolution zur Bekämpfung von Diskriminierung gegenüber LGBTQ+ Personen und zur Förderung einer inklusiven Gesellschaft angenommen. Es wurde betont, dass politische Massnahmen zur Reduktion von Diskriminierung notwendig sind und dass die Resolution klar und verständlich formuliert sein sollte, um breite Unterstützung zu finden. Die nächsten Delegiertenversammlungen der GRÜNEN Schweiz: 29. März 2025 im Kanton Wallis 23. August 2025 im Kanton Jura 18. Oktober 2025 im Kanton Tessin  Solarinitiative: Gemeinsam weiter sammeln! Das neue Jahr bietet neue Chancen – lasst uns gemeinsam die Solarinitiative weiter vorantreiben! Bisher wurden beeindruckende 43'000 Unterschriften gesammelt, doch es bleibt noch einiges zu tun. Gerade die kommenden Monate sind entscheidend: Die verbleibenden Unterschriften werden wir vor allem auf der Strasse sammeln müssen. Die Grünen Schweiz haben nationale Sammeltage festgelegt, an denen wir gemeinsam die Sammelaktionen intensivieren: 15. Februar, 15. März, 5. April, 10. Mai, 14. Juni, 5. Juli Demnächst werden wir auf unserer Webseite veröffentlichen, wo im Kanton an diesen Sammeltagen Aktionen stattfinden, damit wir auch lokal stark präsent sind. Zur Unterstützung gibt es am 11. Februar von 12:30 bis 13:30 Uhr ein Webinar mit Tipps und Erfahrungen zum Sammeln.  20. Ausgabe des Festivals du Film Vert Das frankophone Umweltfilmfestival, das Festival du Film Vert, feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Im Kanton Freiburg werden rund 30 Dokumentarfilme zu Ökologie, Natur und nachhaltiger Entwicklung gezeigt: - Vom 6. bis 9. März in Freiburg, im Cinéma Rex und im Cinéma Korso
- 14. und 15. März in Rue, in der „Salle des Remparts“
- 5. April in Charmey, im Saal „Les Lévanches“
- 5. April im Saal Moléson des „Carré d’As“ in Romont
- 5. April im Gemeinschaftssaal der Schule Château-d'Eau in Marly?
Neu in Freiburg: Zweisprachige Filmvorführung im Korso sowie eine Erweiterung des Festivals mit einem Brunch à la Spirale als Vorpremiere am 23. Februar und anschließend am 13. April. Das vollständige Programm wird am 14. Februar veröffentlicht.  Klimapolitisches Podium in Freiburg – Sind wir auf Kurs? Ein wichtiges Podiumsgespräch zur kantonalen Klimapolitik findet auf Französisch statt, mit folgenden Teilnehmenden: - Olivier Curty und Jean-François Steiert, Staatsräte
- François Clément, Nicolas Hejda und Jacques Mader, Vertreter der Klimabewegung
Organisiert von Grève du Climat Fribourg und Grands-parents pour le Climat Fribourg, mit Unterstützung der Union syndicale fribourgeoise und der Parents pour le Climat. Moderation: Magalie Goumaz, Journalistin bei La Liberté Wir laden euch herzlich ein, an diesem spannenden Austausch teilzunehmen und die Klimapolitik unseres Kantons mitzugestalten! |