| | Frauen im Fokus & Frühlingsboten |
| | Im heutigen Newsletter zum internationalen Frauentag möchten wir unser Sozialarbeiterinnen-Team zu Wort kommen lassen, welches sich tagtäglich für Frauen einsetzt. Ausserdem erinnern wir Sie daran, dass schon in einem Monat Ostern ist und wir haben ein paar Tipps fürs Osternest in Petto. Ganz zum Schluss finden Sie die neuen Daten zu Handwerk zu Gast – ein Besuch im Laden lohnt sich dann besonders. |
| | | | | Ei, Ei, Ei... ...schon Anfang April ist Ostern. Damit das Nestchen hübsch, die Eiersuche erfolgreich und der Brunch zum Hingucker wird, haben wir ein paar Osterprodukte für Sie zusammengestellt. Viele weitere finden Sie bei uns im Laden... |
| | | | | | | | | | | Das Herzstück unseres Betriebs, ist das Förderangebot für Frauen, welche Sozialhilfe beziehen, und deren soziale und berufliche Integration. Neben den drei Bereichen Laden, Restaurant und Werkstatt bildet die Soziale Arbeit einen weiteren wichtigen Pfeiler. Darum möchten wir heute unsere Sozialarbeiterinnen zu Wort kommen lassen, welche hier drei Fragen zu ihrer Arbeit beantworten. |
| | | | Das Sozialarbeiterinnen-Team (von links oben im Kreis): Sara Magnaguagno, Maria Murgeri, Kathrin Brun, Khadija Schaub-Itani, Anna Jäger, Marion Zurfluh, Leonie Leal Paredes |
| | Was gefällt euch an der Arbeit mit den Frauen, die ihr begleitet, und auch als Frauenteam? |
| | «In der sozialen Arbeit entsteht schnell ein Vertrauensverhältnis, weil man auf gewisse Gemeinsamkeiten zurückgreifen kann, wie beispielsweise den Körper. Wir haben Verständnis für frauenspezifische Themen wie Menstruation, Schwangerschaften, Care-Arbeit usw. Aber auch auf psychischer Ebene kann von Frau zu Frau viel Unterstützung geleistet werden: Viele Frauen, die zu uns kommen, haben traumatisierende Erfahrungen gemacht und denken, sie seien allein mit ihren Problemen und schwierigen Lebensumständen. Das Erleben einer Gemeinschaft – ein soziales Umfeld mit anderen Frauen in ähnlichen Situationen, viel Verständnis und das Wissen, nicht allein zu sein – wirkt sehr bestärkend. Diese Verbindung über Gemeinsamkeiten, trotz unterschiedlicher Herkunftskulturen, ist sehr schön zu beobachten und trägt zu unserem unterstützenden Arbeitsklima bei. Auch im Sozialberatungsteam ziehen wir an einem Strang: Wir stärken uns gegenseitig, besprechen schwierige Situationen, teilen Freude und Positives. Auch wir profitieren von unserem starken Team – und geben diese Stärke an die Teilnehmerinnen weiter. Zudem bietet die Marktlücke ein Arbeitsumfeld, in dem viele Frauen in Leitungspositionen sind und den Betrieb aktiv mitgestalten.» |
| | Wovon profitieren die Teilnehmerinnen bei uns? |
| | «Von unserer Flexibilität, der individuellen Begleitung und dem wohlwollenden Umfeld. Wir bieten Einstiegsbedingungen, die bei vielen anderen Arbeitsintegrationsangeboten nicht möglich sind: Arbeitsbeginn um 9 Uhr, Halbtages-Schichten, sehr kleine Einstiegspensen, die später erhöht werden können, sowie die Möglichkeit, diese Rahmenbedingungen bei veränderten Lebensumständen rasch und unkompliziert anzupassen. So erhalten die Teilnehmerinnen die Chance, (wieder) in die Berufswelt und in soziale Strukturen einzusteigen. Da viele von ihnen traumatisiert sind, ist ein sicheres und wohlwollendes Umfeld für einen erfolgreichen Einstieg essentiell und nicht einfach ‹nice to have›.» |
| | Was unterscheidet unser Angebot sonst noch von anderen? |
| | «Wir bieten ein Bewerbungscoaching auch für Stellen mit einem Pensum unter 50%. Das ist tatsächlich eine Marktlücke, denn es gibt nach wie vor wenige Angebote, die dies ermöglichen. Unser Modell bewährt sich: Wir konnten bereits viele Frauen an Niederprozentstellen vermitteln. Da die Teilnehmerinnen in den verschiedenen Bereichen bei uns im Betrieb mitarbeiten, kennen wir sie sehr gut und können sie gezielt an passende Arbeitsorte weitervermitteln – meist erfolgreich. Das ist eine unserer Stärken. Eine weitere ist die bereits erwähnte Flexibilität. Besonders ist bei uns auch der fliessende Übergang von sozialer zu beruflicher Integration. Diese beiden Bereiche lassen sich in der Praxis kaum klar trennen. Wir betrachten die Gesamtsituation der Teilnehmerinnen und unterstützen sie so, dass sie regelmässig teilnehmen und leistungsfähig sein können. Dazu gehört auch Unterstützung über die Arbeit hinaus, etwa bei Organisation der Kinderbetreuung, bei Terminen oder bei psychischen und physischen Belastungen. Die enge Zusammenarbeit der Sozialarbeiterinnen mit den Arbeitsagog*innen bildet dafür die Basis – auch das unterscheidet uns von vielen anderen Angeboten.» |
| | | Nun wünschen wir Ihnen einen bestärkenden internationalen Frauentag, einen frohen Ramadan und wunderbare Ostern! Frühlingshafte Grüsse aus der Marktlücke PS. Im Laden an der Schipfe findet wieder Handwerk zu Gast statt. Der nächste Termin ist am Samstag, 28. März. Alle Infos und die weiteren Daten finden Sie hier. |
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