Newsletter Februar 2025

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Versammlung des Walliser Weinbaus

Nachdem der Grosse Rat den Rahmenkredit für die Modernisierung der Walliser Rebberge angenommen hat, müssen parallel zu seiner Umsetzung Überlegungen angestellt und eine Branchenvision entwickelt werden. In diesem Zusammenhang bringt der Staat Wallis alle Akteurinnen und Akteure des Walliser Weinbaus zu einer ersten Weinbau-Versammlung zusammen. Der vom Amt für Rebbau und Wein koordinierte Arbeits- und Diskussionsnachmittag findet am Montag, den 28. April 2025, in der Mehrzweckhalle von Conthey statt. Berufs-Weinbauern, Einkellerer und selbstkelternde Weinbauern sind eingeladen, sich über verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Produktion, dem Markt und den Strukturen der Branche auszutauschen.

Pressemitteilung

 

Vitiday - die neue Werbeveranstaltung für die Berufe im Rebbau und in der Weinherstellung

© Vitiday

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Vitis Aequitas lanciert die Walliser Landwirtschaftsschule (WLS) den Vitiday, eine neue Werbeveranstaltung für die Berufe im Rebbau und in der Weinherstellung. Am Samstag, 3. Mai 2025, werden Jugendlichen der Orientierungsstufe, die von Lehrlingen gecoacht werden, in verschiedenen Wettkämpfen, auf dem Schulgelände in Châteauneuf freundschaftlich gegeneinander antreten. Fachleute und die breite Öffentlichkeit können sie anfeuern, an Vorträgen teilnehmen und sich vor Ort verpflegen. Diese Erstausgabe steht unter der Schirmherrschaft von Marie-Thérèse Chappaz und Nicolas Jacquier.

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Verlängerung von acht Vernetzungsprojekten bis 2027

Acht Vernetzungsprojekte, deren Umsetzung Ende 2024 auslief, wurden bis 2027 verlängert. Diese Projekte sind: Arbaz-Grimisuat; Binntal; Chalais – Chippis – Grône; Region Agarn, Ergisch, Leuk, Gampel-Bratsch, Oberems und Turtmann-Unterems; Salgesch, Varen und Rebberge Leuk; Sierre- Miège; Sion; Talebene um Visp. Die Verträge und Zusatzvereinbarungen, die für diese Projekte unterzeichnet wurden, bleiben in ihrer jetzigen Form bis Ende 2027 gültig, ohne dass ein neuer Vertrag unterzeichnet werden muss. Neue Parzellen können bei der Online-Erfassung der landwirtschaftlichen Daten, die derzeit online verfügbar ist, angemeldet oder aus der Vernetzung entfernt werden. Um aus dem Vernetzungsprojekt auszusteigen, benachrichtigen Sie den Verein und das Amt für Direktzahlungen, welches das entsprechende Programm beim Betrieb entfernt.

 

Das Wallis ist Gastgeber des Kongresses für Bio-Weinbau 2025

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Das Wallis ist zum ersten Mal Gastgeber des jährlichen Kongresses für biologischen Weinbau in der Schweiz. Die vom FiBL koordinierte Veranstaltung findet am Mittwoch, 12. März, von 09.00 bis 16.00 Uhr an der HES-SO in Sitten statt. Mehrere Fachreferenten von Agroscope, Bio Suisse, dem Amt für Rebbau und Wein sowie Vertreter von Walliser Weingütern werden sich zum Thema "Anpassung der Reben und des Weins an die neuesten Marktentwicklungen" äussern. Sie werden verschiedene Themen wie die Diversifizierung des Pflanzenmaterials, den Verschnitt von Weinen aus resistenten Sorten oder die Senkung des Alkoholgehalts ansprechen.

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Pufferstreifen richtig bewirtschaften

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Entlang von Hecken, Feld- und Ufergehölzen, Waldrändern und oberirdischen Gewässern dürfen auf einer Breite von mindestens 3 Metern keine Dünger und keine Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden. So verlangt es die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV). Um den ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) zu erfüllen, müssen diese Streifen aus einem sichtbaren Grün- oder Streueflächenstreifen bestehen. Entlang von Wasserläufen und Gewässern sind im ÖLN zudem 6 m breite Grasstreifen vorgeschrieben, die frei von Pflanzenschutzmitteln sind. Entlang von Straßen und Verkehrswegen muss ein 50 cm breiter, begrünter Pufferstreifen eingehalten werden. Die DLW überprüft die Einhaltung dieser Anforderungen durch spezifische Feldkontrollen.

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Betriebsanerkennungskommission

Der Bericht über die Tätigkeiten 2024 der Betriebsanerkennungskommission – BAK (Jahresberichte -> Tätigkeiten 2024 BAK) kann unter dem folgenden Link gefunden werden: Betriebsanerkennung - - vs.ch

 

Keine Anzeichen für einen Stadt-Land-Graben bei der Priorisierung agrarpolitischer Ziele

© Gabriela Brändle, Agroscope

Eine neue Studie von Agroscope und ETH zeigt, dass keine Kluft zwischen Stadt und Land bei der Priorisierung agrarpolitischer Ziele besteht. Die Schweizer Bevölkerung, von sehr ländlich bis sehr städtisch, stellt wirtschaftliche Ziele vor Umweltziele.

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Dienststelle für Landwirtschaft
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1950 Sitten