Kontrollregionen für Flächen zur Förderung der Biodiversität Qualität II sowie für Netzwerk- und Landschaftsmassnahmen 2025
Ein neuer achtjähriger Kontrollzyklus beginnt im Jahr 2025. Die für diese Kontrollen ausgewählten Regionen sind folgende: Entremont und Binntal. Aus diesen Gemeinden wird ein Panel von Flächen ausgewählt: Binn, Bister, Ernen, Grengiols, Val de Bagnes, Bourg-Saint-Pierre, Liddes, Orsières, Sembrancher.

Präventive Impfungen für Schafe und Rinder
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Die Blauzungenkrankheit (BTV, Bluetongue) und die Epizootische Hämorrhagische Krankheit (EHD) stellen grosse Gesundheitsrisiken für Tiere, insbesondere Schafe und Rinder, dar. Die Impfung ist nach wie vor die einzige wirksame Methode, um Tiere vor diesen schweren Krankheiten zu schützen. Die Schweiz verfügt über eine bedeutende Menge an BTV- 3-Impfstoff. Dagegen sind die Impfstoffe BTV-8 und BTV-4 derzeit in der Schweiz nicht erhältlich. Die Einfuhr durch Tierärzte ist weiterhin möglich, sofern eine Einfuhrgenehmigung des BLVs (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) vorliegt. Gemäss dem Beschluss des Parlaments vom Dezember 2024 wird der Bund eine finanzielle Unterstützung für die Kosten der Impfung leisten. Je nach Nachfrage nach Impfstoffen können den Tierhaltern rückwirkend finanzielle Beiträge pro geimpftem Tier ausbezahlt werden. Die Höhe und das Verfahren der Entschädigung werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
Die wichtigsten Akteure des Agrarsektors, darunter die Schaf- und Rinderbranche, die Gesellschaft Schweizerischer Tierärztinnen und Tierärzte (GST), die Tiergesundheitsdienste (SBD / RGD), das BVET sowie die Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte empfehlen, Tiere, die für diese Krankheit empfänglich sind, nach Möglichkeit zu impfen.
Für detaillierte Informationen zur Schutzimpfung wenden Sie sich bitte an Ihren Betriebstierarzt.

Vogelgrippe
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Aufgrund der Verschlechterung der Lage bezüglich der Vogelgrippe hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) beschlossen, die Verordnung zur Verhinderung der Ausbreitung der Vogelgrippe anzupassen. Die bestehende Beobachtungsregion (Bodenseeufer und ein Teil des Rheins) wird ab dem 16. Januar 2025 auf die Ufer der grossen Seen und Flüsse des Mittellandes ausgeweitet. Im Wallis betreffen die beschlossenen Massnahmen zwar nur die Geflügelhaltungen mit mehr als 50 Tieren am Ufer des Genfersees, doch wird allen Geflügelhaltern geraten, wachsam zu bleiben. Falls Sie kein Geflügel mehr besitzen oder Ihren Bestand verändert haben, bitten wir Sie, die kantonale Datenbank selbst zu aktualisieren. Die Informationen dazu finden Sie auf der Website des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen.

Grundsteinlegung für das «Maison de la Petite Arvine de Fully»
 Caroline Ançay-Roduit, Präsidentin von Fully, Christophe Darbellay, Staatsrat, und Gaëtan Bender, Vertreter des PDR Fully Destination Petite Arvine, setzten vor dem Eingang des Maison de la Petite Arvine symbolisch eine Petite-Arvine-Pflanze in die Erde. © Studio Bonnardot
Der Grundstein für das «Maison de la Petite Arvine de Fully» ist gelegt. Mit einem Budget von 2,8 Millionen Franken stellt dieser Bau einen zentralen Pfeiler des Projekts zur Regionalen Entwicklung (PRE) Fully Destination Petite Arvine dar. Dieses zukünftige Schmuckstück wird Räume für Entdeckungen, Verkostungen und Austausch bieten und Weinliebhaber, Geniesserinnen und Touristen anlocken. Es wird Ausgangspunkt für agrotouristische Erlebnisse im Herzen des Weinbergs von Fully sein.

PRE Grand Entremont : Einweihung der neuen Käserei in Étiez
 Die örtlichen Behörden und die Verantwortlichen der neuen Käserei in Étiez assistierten Staatsrat Christophe Darbellay bei der offiziellen Einweihung. © Studio Bonnardot
Die neue Käserei in Étiez wurde eingeweiht. Sie vereint die Milchproduzenten aus Étiez, Champsec und Lourtier unter einem Dach. Am neuen Standort, wo Produktion, Verkauf und Empfang stattfinden, werden zukünftig, mehr als 2,6 Millionen Kilogramm Milch, jährlich verarbeitet werden. Das Projekt, dessen Budget sich auf gut 13 Millionen Franken beläuft, ist Teil des Projekts zur regionalen Entwicklung (PRE) Grand Entremont, bei dem der Rohstoff Milch eine der zentralen Säulen darstellt.

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