Wie es für ehemalige Teilnehmerinnen von uns weitergeht...
Wie es für ehemalige Teilnehmerinnen von uns weitergeht...
 
 

Marktlücke, und danach?

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, wie es mit den Frauen weitergeht, die bei uns im Förderangebot teilgenommen haben. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum eine Frau bei uns aufhört. Manche wechseln in ein anderes Angebot oder machen einen Intensiv-Deutschkurs, ein Praktikum oder einen Arbeitseinsatz. Andere müssen aus gesundheitlichen oder familiären Gründen aufhören... Und dann gibt es regelmässig Frauen, denen der Einstieg (zurück) in die Arbeitswelt gelingt. Drei dieser Erfolgsbeispiele und ein spannendes Projekt in Marokko möchten wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen. 

Fotos: ZURIGA, Credits: Anne Gabriel-Jürgens

Drei Wege kreuzen sich

Eva, Kerima und Anastasiia sind drei Frauen, die aus ganz unterschiedlichen Richtungen und mit ihrem individuellen Rucksack voller Lebenserfahrungen zu uns kamen. Sie alle haben –zeitversetzt– bei der Marktlücke in der Werkstatt gearbeitet, sie alle haben ihre Chance gepackt und sind erfolgreich ins Berufsleben zurückgekehrt, und sie alle arbeiten heute bei Zuriga in der Produktion.

 

Wir haben den drei Frauen ein paar Fragen gestellt, wie es ihnen bei der Marktlücke und auch bei Zuriga ergangen ist. Sie erzählen, was sie gelernt und erreicht haben und wie sich dadurch ihr Leben verändert hat:

Kerima kommt aus Äthiopien. Sie war 2021/22 bei der Marktlücke und wechselte danach zu Zuriga.

Eva kommt aus der Slowakei. Sie war 2020 bei der Marktlücke und fing danach bei Zuriga an.

Anastasiia kommt aus der Ukraine. Sie war 2025/26 bei der Marktlücke und arbeitet seit April 2026 bei Zuriga.

Anastasiia, wie ist dir die Zeit bei der Marktlücke in Erinnerung geblieben?

«An die Marktlücke habe ich sehr warme Erinnerungen. Ich habe dort unglaublich viel emotionale Unterstützung bekommen, die mir geholfen hat, wieder mehr Vertrauen in mich selbst zu gewinnen. Nach einer längeren Pause war es für mich besonders wichtig, wieder zu spüren, dass ich gute Arbeit leiste und dass meine Arbeit wichtig und wertvoll ist. Ausserdem erinnere ich mich sehr gerne an die lockere und freundschaftliche Atmosphäre, in der wir zusammen gearbeitet haben.»

Eva, was machst du bei Zuriga?

«Am Anfang musste ich die Arbeitsvorbereitung für die Kaffeemaschinen machen. Nach ein paar Monaten konnte ich schon anfangen die Kaffeemaschinen zu bauen. Und es ist soweit gekommen, dass ich jetzt die schnellste Monteurin bei Zuriga geworden bin :).»

Ausserdem hat Eva bei der Zuriga ihren Lebenspartner kennengelernt, mit dem sie seit vier Jahren glücklich zusammen ist und auch zusammenarbeitet.

Kerima, wie hat sich dein Leben verändert, seit du bei Zuriga arbeitest?

«Seit ich bei Zuriga angefangen habe, hat sich in meinem Leben sehr viel verändert. Ich verdiene mein eigenes Geld und kann mich und mein Kind selbst finanzieren. Ich bin aus der Sozialhilfe herausgekommen und unabhängig geworden – das macht mich unglaublich glücklich. Auch mein Selbstvertrauen ist gewachsen und ich merke, dass sich meine Deutschkenntnisse von Tag zu Tag verbessern. Insgesamt stehe ich heute an einem viel besseren Ort als gestern, und ich bin voller Hoffnung, dass das Morgen noch besser wird.»

 

Lesen Sie hier das ganze Interview mit den drei Frauen.

Natürlich wollten wir auch gerne von Zuriga wissen, wie sich die Zusammenarbeit mit unseren ehemaligen Teilnehmerinnen gestaltet. Dana von Zuriga (People & Culture) gibt uns Auskunft:

 

Dana, was hat euch überzeugt, Teilnehmerinnen der Marktlücke eine berufliche Chance zu geben und wie ist es euch mit dieser Entscheidung ergangen?

«Für unser Montageteam suchen wir Menschen, die handwerklich geschickt sind, die genau und schnell arbeiten und die man einfach mag. Genau solche Menschen hat die Marktlücke uns vorgestellt: Eva und Kerima sind seit Jahren Teil von ZURIGA, Anastasiia ist im April dazugestossen. Der Beitrag der Drei lässt uns bei neuen Stellen automatisch an die Marktlücke denken. Und klar, Eva, Kerima und Anastasiia haben uns ‘lückenlos’ überzeugt.»

Hier lesen Sie alle Antworten von Kerima, Eva und Anastasiia. Hier erzählt Dana von Zuriga mehr über die Zusammenarbeit mit der Marktlücke und unseren ehemaligen Teilnehmerinnen.

 

Fotos: ZURIGA, Credits: Anne Gabriel-Jürgens

 

Informationsanlass: Frauenhäuser in Marokk0

Am 13. Oktober findet im Restaurant Kantine Hermetschloo eine Film- und Informationsveranstaltung zum Thema «Frauenhäuser für Migrantinnen in Marokko» statt, die vom Europäischen Bürger:innenforum organisiert wird. Vorgestellt wird ein Projekt, welches in Rabat geflüchtete Frauen und ihre Kinder unterstützt und ihnen Schutzunterkünfte bietet.

 

Wann: Dienstag, 13. Oktober, 18 Uhr

Wo: Restaurant Kantine Hermetschloo

 

Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Kollekte.

Mehr Infos zur Veranstaltung

Nun wünschen wir Ihnen selber viele kleine und grosse Erfolgsgeschichten!

 

Herzlich grüsst

das Team der Marktlücke

 

 

Marktlücke 
Hermetschloostrasse 70
8048 Zürich

+41 (0) 44 212 77 27

 

info@markt-luecke.ch
www.markt-luecke.ch

 

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