Newsletter September 2026

 © Reservierte Rechte

 

Regionale Produkte: Überzeugung, Chance oder Herausforderung?

Für seine vierte Ausgabe stellt das Rendez-Vous der Landwirtschaft und Ernährung, das gemeinsam mit der Messe Agrovina organisiert wird, eine zentrale Frage zur Diskussion: Sind regionale Produkte ein echter Trumpf für die Vermarktung einer Region oder bringen sie vielmehr zusätzliche Herausforderungen mit sich? Vertreterinnen und Vertreter aus Gastronomie, Tourismusorganisationen, Detailhandel und Eventorganisation werden ihre Erfahrungen und die Realität aus der Praxis miteinander vergleichen. Dieser Vormittag im Zeichen von Horizonterweiterung und Austausch findet am Montag, den 5. Oktober, im Rahmen der Foire du Valais statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch obligatorisch (Code: RDVAGRI26).

Anmeldung

 

Produzenten/Produzentinnen: Ihre Meinung zur besseren Vermarktung von Walliser Produkten in der Gastronomie

 © Valais/Wallis Promotion

Mehrere Akteure aus dem Wallis, die in den Bereichen Landwirtschaft, Produkt- und Regionalmarketing, Hotellerie und Gastronomie sowie im öffentlichen Sektor tätig sind, denken derzeit über neue Lösungen nach, um die Präsenz regionaler Produkte im Gastronomiebereich zu stärken. Zu den in Betracht gezogenen Ansätzen gehört die Schaffung einer physischen Marktplattform, die möglicherweise in Form einer punktuellen Veranstaltung organisiert wird. Diese würde es Fachleuten aus der Gastronomie ermöglichen, mehrere Produzenten zu treffen und sich an einem einzigen Ort direkt mit verschiedenen Walliser Regionalprodukten einzudecken. Damit ein solches Projekt nützlich ist und den Gegebenheiten vor Ort entspricht, muss es auf den Bedürfnissen, Erwartungen und Einschränkungen der Produzenten aufbauen, deren Meinung von entscheidender Bedeutung ist.

Fragebogen ausfüllen

 

Kampagne für bodenkundliche Sondierungen

 © Reservierte Rechte

Die Dienststelle für Landwirtschaft informiert die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter von Rebflächen darüber, dass im Oktober 2026 eine Kampagne mit bodenkundlichen Sondierungen und Bodenprofilen geplant ist. Diese Sondierungen (rund hundert) werden hauptsächlich auf Flächen in der Talebene durchgeführt. Die Standorte werden so gewählt, dass die Reben nicht beeinträchtigt werden. Die Sondierungen erfolgen zwischen den Rebzeilen mithilfe eines Handbohrers. Ziel dieser Kampagne ist es, die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Rebbergböden besser zu erfassen. Privatpersonen sind verpflichtet, die Durchführung dieser Arbeiten zu dulden und den zuständigen Personen für die Erfüllung dieser Aufgabe freien Zugang zu Privatgrundstücken zu gewähren (Art. 183 LwG und Art. 113 Abs. 1 kLwG).

 

Nationale Moderhinke-Bekämpfung: Beginn der 3. Untersuchungsperiode und Untersuchung von Kontaktziegen

 © www.blv.admin.ch

Die zweite Untersuchungsperiode im Rahmen der schweizweiten Bekämpfung der Moderhinke wurde am 31. März 2026 erfolgreich abgeschlossen. Die Infektionsrate der Krankheit im Wallis ist weiter zurückgegangen und lag vor der Sömmerungszeit bei 3 % (bzw. 8,65 % auf nationaler Ebene). Das ist ein bedeutendes Ergebnis sowohl für die Tiergesundheit und das Tierwohl als auch für die Rentabilität der Landwirtschaftsbetriebe. Mit nur 2,2 % der Schafhaltungsbetriebe, die positiv auf Moderhinke getestet wurden, gehört der Kanton Wallis zu den Vorzeigekantonen und nähert sich dem vom Bundesamt (BLV) festgelegten Ziel von 1 % an. Das Engagement aller Partner trägt Früchte. Der Status «seuchenfrei» der Schafhaltungsbetriebe muss durch eine erneute Probenahme während der dritten Untersuchungsperiode bestätigt werden, welche vom 1. Oktober 2026 bis zum 31. März 2027 stattfindet. Die Schafhalter werden vom delegierten Tierarzt oder von der delegierten Tierärztin der Region kontaktiert. Zur Erinnerung: Ziegen, die mit Schafen in Kontakt kommen können (Überwinterung, Sömmerung oder Veranstaltung), müssen auch auf die Moderhinke untersucht werden.

Weitere Infos

 

Lumpy-Skin-Krankheit: Ende der Impfung und erhöhte Wachsamkeit

 © www.blv.admin.ch

Die obligatorische Impfkampagne gegen die Lumpy-Skin-Krankheit (Lumpy Skin Disease, LSD) bei Rindern endet am 30. September 2026 im Kanton Genf und in den Impfzonen der Kantone Waadt und Wallis. Am 1. Oktober 2026 beginnt eine achtmonatige Wartezeit. Während dieser Zeit achten die kantonalen Veterinärdienste unter der Koordination des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) verstärkt auf Anzeichen, die auf LSD hindeuten könnten. Für den Tierverkehr gelten während der Wartezeit weiterhin besondere Regeln. Wenn die Ergebnisse der Überwachung und die Entwicklung der Seuchenlage in Europa günstig bleiben, kann die Schweiz den Status «LSD-frei» frühestens am 1. Juni 2027 wiedererlangen.

Weitere Infos

 

Internationales Jahr der Landwirtinnen 2026

 © Anita Märki, Bauernzeitung

Die UNO hat 2026 zum Internationalen Jahr der Landwirtinnen ausgerufen. Damit soll die wichtige Rolle der Frauen in der Landwirtschaft sichtbar gemacht und ihre Vernetzung gestärkt werden. Aus diesem Anlass organisieren der Schweizer Bauernverband (SBV), die HAFL und die BauernZeitung am 6. November 2026 in Aarau einen Netzwerkanlass für "Praktikerinnen der Landwirtschaft". Eingeladen sind Landwirtinnen, Winzerinnen, Obst- und Gemüseproduzentinnen, Betriebsleiterinnen, Co-Betriebsleiterinnen, Leiterinnen eines Betriebszweigs, angehende Betriebsleiterinnen sowie alle Frauen, die in der Landwirtschaft tätig sind. Der Anlass bietet die Gelegenheit, sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen, neue Kontakte zu knüpfen und das eigene Netzwerk zu erweitern.

Informationen und Anmeldung

 

Eröffnung des Hofladens Wallis am Landwirtschaftszentrum Visp

©xflorix-photography

Am Samstag, 19. September 2026 wurde am Landwirtschaftszentrum Visp der Hofladen Wallis eröffnet. Staatsratspräsident Christophe Darbellay, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung, nahm die Eröffnung gemeinsam mit Karin Oesch, Leiterin des Landwirtschaftszentrums Visp, und mit dem Visper Gemeinderat Matteo Abächerli vor. Walliser Produzenten verkaufen ihre Produkte im neuen Hofladen direkt an die Bevölkerung.

Medienmitteilung

 

Facebook
Instagram

Service de l'agriculture
Case postale 621
1950 Sion