Newsletter Juli 2026

 

Neuchâtel vins et terroir, als Ehrengast

Die dritte Ausgabe von TERROIRS findet am Samstag, 22. und Sonntag, 23. August 2026, auf dem Bauernhof der Walliser Landwirtschaftsschule in Châteauneuf statt. Mit mehr als dreissig Produzenten aus der Region, erwartet die Besucher auf einem grossen Lebensmittelmarkt diverse typische Produkte des Wallis. Zudem werden frei zugängliche und kostenlose Worksphops, sowie zahlreiche Aktivitäten für Kinder angeboten. In diesem Jahr ist „Neuchâtel- vins et terroir“ als Ehrengast eingeladen. Live-Musik und hochwertige Gastronomie gibt es vor Ort.

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Die „Tavolata“ der Walliser Staatskellerei

 © Reservierte Rechte

Die Walliser Staatskellerei veranstaltet am Samstag, den 29. August, auf dem Gelände der Walliser Landwirtschaftsschule in Châteauneuf ihre traditionelle „Tavolata“. Passend zu den Weinen der Weingüter Grand Brûlé und Châteauneuf hat die Gastronomieabteilung der Schule ein spezielles Menü zusammengestellt, das auf Produkten der verschiedenen landwirtschaftlichen Betriebe des Kantons Wallis basiert: Spargelmousse, Tartar vom Eringer-Rind, ein grosses Käsebuffet und eine Dessertauswahl rund um rote Beeren – all dies wird im Schatten der Aprikosenbäume mit Blick auf die Weinberge serviert. Empfang ab 10.30 Uhr. Preis: 70 Franken pro Person, alles inklusive.

Informationen und Anmeldung unter der Tel. 027 606 77 00.

 

Ernteprognose 2026

 © Olivier Maire, Swisswine

Die Schätzung der potenziellen Ernte für das gesamte Weinbaugebiet wurde vom Amt für Weinbau und Wein gemäss der kantonalen Verordnung vom 17. März 2004 über den Weinbau und den Wein (Art. 74) durchgeführt. Sie wurde zwischen dem 30. Juni und dem 10. Juli 2026 auf 359 repräsentativen Parzellen durchgeführt. Diese Schätzung ermöglicht es, für die gesamte Produktion und die Einlagerung in die Weinkeller die Anweisungen zum Entrappen zu erteilen, um die von der Branchenorganisation für Weinbau und Wein des Wallis festgelegten und im Amtsblatt vom 24. Juni 2026 veröffentlichten quantitativen Produktionsgrenzen für 2026 einzuhalten.

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Vorzeitiger Abstieg von der Alp und Sömmerungsbeiträge

 ©  Valais / Wallis Promotion 

Alpen, die aufgrund von Futter- oder Wassermangel vorzeitig von der Alp heimkehren müssen, können auf Antrag von Sonderregelungen profitieren.Eine Alp, deren tatsächliche Besatz 2026 weniger als 75 % ihrer üblichen festgelegten Normalbesatz beträgt, kann nach Prüfung ausnahmsweise den vollen Betrag ihrer Sömmerungsbeiträge erhalten. Diese Regelung gilt jedoch nicht für Alpen, deren tatsächlichen Bestossung in den letzten drei Jahren mindestens einmal unter 75 % ihrer üblichen Besatzdichte gesunken ist. Jeder Antrag muss schriftlich zwischen 5 und 10 Tagen vor dem Abtrieb unter Angabe der Betriebsnummer eingereicht und mit den erforderlichen Nachweisen versehen werden.

 

Vorsicht vor dem Japankäfer

© Reservierte Rechte

Der Japankäfer, ein Schädling, der in der Landwirtschaft erhebliche Schäden verursacht, wurde 2023 im Wallis am Südhang des Simplon zum ersten Mal gesichtet. Diese richten in der Landwirtschaft erhebliche Schäden an. Da die Flugperiode dieses Insekts bis September dauert, ruft die Dienststelle für Landwirtschaft (DLW) zur Wachsamkeit auf. Tatsächlich kann dieser Käfer als blinder Passagier über weite Strecken in Autos oder Zügen mitreisen. Um die Ausbreitung des Schädlings einzudämmen, werden Reisende aus Risikogebieten (Simplon, Tessin und Norditalien) dazu aufgefordert, ihr Gepäck und ihre Fahrzeuge zu kontrollieren, ob sich darin möglicherweise Japankäfer befinden. Jeder, der ein verdächtiges Insekt findet, sollte es einfangen und melden.



Pressemitteilung

 

Konferenz zum Thema Weidewirtschaft

 ©  Valais / Wallis Promotion 

„Lebendige Weiden – Für eine zukunftsfähige Weidewirtschaft in der Schweiz“ lautet das Thema der Fachtagung, die gemeinsam von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, dem Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband, dem Schweizer Bauernverband, und Helvetas organisiert wird. Die Tagung findet am Freitag, 25. September, im World Nature Forum in Naters statt und bringt Akteure aus Praxis, Wissenschaft, Politik und internationalen Organisationen zusammen. Da das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Weiden und Hirten erklärt wurde, soll diese Veranstaltung die Bedeutung dieses Sektors und die vielfältigen Herausforderungen, denen man gegenübersteht, hervorheben. Eine Anmeldung ist bis zum 15. August erforderlich.

 

Infos und Anmeldung

 

Versuchsstation Weinbau und Önologie: Zwischenergebnisse

© Reservierte Rechte

Die Versuchsstation Weinbau und Önologie entwickelt Lösungen für eine nachhaltige, qualitativ hochwertige und an den Klimawandel angepasste Weinproduktion. Seine Arbeiten beruhen auf der engen Zusammenarbeit zwischen Forschung, Beratung, Weiterbildung und Praxis. Die Partnerschaft besteht aus Agroscope, dem Kanton Wallis, Agridea und dem Produzentenverband Vitival. Die Schwerpunkte der Versuche im Rebberg sind : Optimierung der Bodenpflege und Reduktion des Herbizideinsatzes; Untersuchung der Wasser- und Stickstoffversorgung der Reben; Evaluation geeigneter Rebunterlagen zur Stärkung der Resilienz der Reben; Evaluation des Verhaltens von pilzresistenten Rebsorten unter den spezifischen Bedingungen des Wallis. Die Schwerpunkte der Arbeiten im Weinkeller und im Labor sind: Optimierung der Gärung von säurearmen Mosten sowie von Mosten mit geringem Gehalt an assimilierbarem Stickstoff durch die Evaluation verschiedener Hefestämme; Reduktion der Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Kupfer im Most und im Wein; Weiterbildungen zur Verbesserung der Energieeffizienz der Weinkeller.

Zwischenergebnisse

 

Bio Suisse Kräutertag  

© Reservierte Rechte

Der von Bio Suisse organisierte und von Valplantes unterstützte jährliche Kräutertag findet am Freitag, den 21. August, in Sembrancher statt. Auf dem Programm stehen: Schädlingsbekämpfung im Kräuteranbau, Neuigkeiten aus den Forschungsprojekten von FiBL & Agroscope und zahlreiche Austauschmöglichkeiten zwischen Fachleuten der Branche. Eine Anmeldung ist bis zum 10. August erforderlich.

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Schafe und Rinder gegen Zwergsträucher

 © Patricia Fuchs, Agroscope

Im Internationalen Jahr der Weiden und Hirten lanciert die Versuchsstation Alp- und Berglandwirtschaft ein Projekt zugunsten der Alpwirtschaft. Ziel: die Ausbreitung von Zwergsträuchern wie Rhododendron, Heidelbeere, Wacholder und Heidekraut einzudämmen, die nach und nach Alpweiden überwuchern. Ihre Ausbreitung geht zulasten der Biodiversität, der Futtermenge und -qualität sowie des Landschaftswerts. Um dem entgegenzuwirken, setzt das Projekt auf Rinder der Rassen Holstein-Friesian und Braunvieh sowie auf Schafe der Rasse Schwarzbraunes Bergschaf. Das Projekt wird im Sommer 2026 starten und bis 2028 laufen.

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Diebstahlprävention bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen

 © Kanton Polizei

Die Kantonspolizei Wallis stellt gezielte Diebstähle aus landwirtschaftlichen Fahrzeugen fest. Die Täterschaft bricht die Fahrzeugkabinen auf (Regel über das Türschloss oder Einschlagen der Scheiben) und entwendet den GPS-Empfänger sowie das Bedienterminal. Sie empfehlt insbesondere die landwirtschaftlichen Fahrzeuge in einem gesicherten Gebäude abzustellen und den GPS-Empfänger sowie das Bedienterminal zu entfernen.

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