Newsletter Mai 2026

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Die neue Fachbewilligung Pflanzenschutz erwerben

Um Pflanzenschutzmittel (PSM) für professionelle Zwecke in der Landwirtschaft zu kaufen und zu verwenden, ist eine Fachbewilligung erforderlich. Dies betrifft Personen, die ihre Ernte verkaufen. Die Bundesverordnung über die Fachbewilligung für die Verwendung von PSM in der Landwirtschaft trat am 1. Januar 2026 in Kraft. Die neue Genehmigung wird in digitaler Form ausgestellt. Das Jahr 2026 ist als Übergangsjahr zu betrachten. Ab Januar 2027 ist der Kauf von PSM, die für professionelle Anwender bestimmt sind, nur noch mit einer gültigen digitalen Fachbewilligung möglich. Personen, die einen alten anerkannten Ausweis oder ein Diplom besitzen, müssen diesen bis zum 30. Juni 2026 online auf FaBe-PSM umtauschen.

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Austausch von Hofdünger zwischen Betrieben: Migration von HODUFLU zu digiFLUX

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Seit vielen Jahren muss der gesamte zwischenbetriebliche Austausch von Hofdüngern über die IT-Plattform HODULFU erfasst werden. Das BLW wird das aktuelle Programm Ende Juni 2026 durch die Plattform digiFLUX ersetzen. Die bestehenden Produkte sowie alle bisher in HODUFLU erfassten Lieferungen werden automatisch in digiFLUX migriert. Betriebe, die derzeit in HODUFLU registriert sind, werden automatisch in digiFLUX aktiviert. Sie müssen lediglich ihren Standort mit einem Aktivierungscode bestätigen, der ihnen per Post zugeschickt wird. Neben der manuellen Eingabe werden auch ein System zum Hochladen von Dateien (Excel-Vorlage) sowie Schnittstellen zu Farm Management-Informations-Systemen verfügbar sein.

Erste Schritte auf Digiflux

 

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Tigermücke: Weiterer Kampf gegen die Ausbreitung

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Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit werden im Wallis die Massnahmen zur Bekämpfung der Tigermücke wieder aufgenommen. Diese sind entscheidend, um ihre Ausbreitung zu verlangsamen und damit sowohl gesundheitliche Risiken als auch die durch ihre Präsenz verursachten Belästigungen zu begrenzen. Die Bekämpfung umfasst das Monitoring, die Beseitigung von Brutstätten sowie gegebenenfalls den Einsatz von Larviziden. Sie betrifft sowohl die kantonalen und kommunalen Behörden als auch Privatpersonen. In rund 80 % der Fälle sind Wohngebiete betroffen. Zudem wird empfohlen, nach einer Reise besonders auf mögliche Symptome zu achten.

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Kampagne «Stopp Japankäfer» lanciert

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Der Japankäfer ist ein Schadorganismus, der in der Landwirtschaft grosse Schäden anrichten und ganze Ernten zerstören kann. Aufgrund der bevorstehenden Ferienzeit und der fortschreitenden Verbreitung des Käfers hierzulande und im angrenzenden Ausland lancierte das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) kürzlich eine Kampagne zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Reisenden. Damit soll die Bevölkerung zur Wachsamkeit aufgerufen und die Verbreitung des Käfers verlangsamt werden.

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Walliser Obstbau: ein Tool zur Berechnung des CO₂-Fussabdrucks für eine nachhaltige und regionale Ernährung

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Mit der Erstellung der ersten CO2-Bilanz für die Walliser Obstproduktion macht der Kanton einen wichtigen Schritt bei der Klimawende seiner Landwirtschaft. Dieser Ansatz ermöglichte die Entwicklung eines Mess- und Steuerungsinstruments, das darauf abzielt, die Treibhausgasemissionen der Branche besser zu verstehen. Gleichzeitig zeigt es konkrete Ansatzpunkte für den Wandel zu einer nachhaltigeren Produktion auf.

Medienmitteilung

 

Das Wallis tritt dem CERVIM bei

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Das Zentrum für Forschung und Studien, Schutz, Vertretung und Aufwertung des Bergweinbaus (CERVIM) hat vom 6. bis 8. Mai in der Schweiz seinen internationalen Kongress abgehalten. Bei dieser Gelegenheit konnten rund 100 Teilnehmende die Herausforderungen der Walliser Weinberge kennenlernen, insbesondere durch den Besuch der Versuche von Agroscope auf dem Weingut Leytron sowie des Weinguts Cochetta mit einer Drohnenvorführung. Dieser Tag des CERVIM-Kongresses im Wallis bot auch die Gelegenheit, den Beitritt des Kantons Wallis zum CERVIM, einer im Aostatal ansässigen Vereinigung, bekannt zu geben. Während die wirtschaftliche Situation den Walliser Weinbau belastet, sind die Weinberge in den Bergen aufgrund der hohen Produktionskosten in diesen wenig mechanisierbaren Weinbergen am stärksten betroffen. Durch diese Mitgliedschaft kann sich das Wallis an den Ansätzen anderer Bergweinbauregionen beteiligen und von Forschungsarbeiten oder Versuchen profitieren, die in Weinbaugebieten mit ähnlichen Herausforderungen durchgeführt werden. Als institutionelles Mitglied tritt der Kanton Wallis auch dem Verwaltungsrat des CERVIM bei, wo er von Nadine Bridy, Chefin des Amtes für Rebbau und Wein, vertreten wird.

 

Die Bisse de Riccard zur «Suone des Jahres 2026» gekürt

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Der Verein der Walliser Suonen hat beschlossen, die vorbildliche Sanierung der Bisse de Riccard, die durch die Gemeinden Anniviers, Chippis und Chalais verläuft und auch die Gemeinden Sierre und Grône versorgt, mit der Auszeichnung «Suone des Jahres 2026» zu würdigen. Diese als kantonal bedeutend eingestufte Suone ermöglicht dem zuständigen Konsortium die Bewässerung von mehreren hundert Hektar Land, auf der Grundlage eines regionalen Bewirtschaftungskonzepts für das landwirtschaftlich nutzbare Rohwasser auf einem interkommunalen Gebiet von 13,5 km² in der Region Sierre-Chippis-Chalais-Grône. Die Bisse de Riccard ist hinsichtlich der transportierten Wassermenge von 265 Litern pro Sekunde eine der bedeutendsten Suonen des Kantons.

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Moderhinke: Sömmerung von gemischten Schaf- und Ziegenherden

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Zur Erinnerung: Es dürfen nur Schafe aus Betrieben mit dem Status «frei» gesömmert werden. Schafe aus gesperrten Betrieben dürfen unter keinen Umständen umgesiedelt werden. Das Gleiche gilt für Ziegen aus positiv getesteten Schafhaltungsbetrieben.

Da Ziegen Träger der Krankheit sein können, ohne Symptome zu zeigen, kann die gemeinsame Sömmerung von Ziegen und Schafen ein Ansteckungsrisiko darstellen und den seuchenfreien Status der Schafe gefährden. Aus diesem Grund müssen Ziegen, die mit Schafen gesömmert werden, vor der Sömmerung amtlich gesammelt werden und ein negatives Testergebnis auf die Moderhinke aufweisen.

Die betroffenen Ziegenhalter können sich beim zuständigen Tierarzt ihrer Region melden. Es liegt Der Alpverantwortliche sorgt dafür, nur negativ getestete Ziegen zur gemeinsamen Sömmerung zuzulassen.

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Bovine Diarrhoe (BVD): Sömmerung von Rindern

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Sömmerungsbetriebe und Gemeinschaftsweidebetriebe, auf denen Tiere aus verschiedenen Betrieben zusammengeführt werden, stellen ein besonderes Risiko für die Verbreitung der BVD dar. Die Sömmerung von Tieren mit Verstellverbot oder aus Betrieben, in denen laufende BVD-Abklärungen stattfinden, bleibt untersagt.

Für die Sömmerung 2026 wird den Verantwortlichen der Sömmerung dringend empfohlen, nur Tiere aus «grünen» Betrieben oder Tiere mit negativem BVD-Test zuzulassen.

Die BVD-Ampel der einzelnen Betriebe ist in der TVD unter dem Reiter «Betriebsdetails» und anschliessend «BVD-Risiko» ersichtlich. Tierhalter können zudem prüfen, ob für ein Rind ein negativer BVD-Test vorliegt: «Tierdetails» → «Basisdaten» → «Negativer Test auf das BVD-Virus verfügbar».

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